Der US-Technologiekonzern IBM präsentiert in seinem Blog Building a smarter planet ein sehr schön gestaltetes Video, das die Vernetzung der Erde eindrucksvoll darstellt. Nicht nur wir sind immer länger und häufiger im Internet, auch die Dinge um uns herum schicken laufend Daten in die Welt hinaus.
Es ist einerseits faszinierend, sich die Möglichkeiten auszumalen, die diese Entwicklung des Internets bietet. Das wirtschaftliche Potenzial ist sicherlich enorm. Einen guten Einblick in die Vielfalt der Möglichkeiten zeigt das Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministerium nextgenerationmedia – Vernetzte Lebens- und Arbeitswelten. Gefördert werden Projekte, die sich die totale Vernetzung auf die Fahnen geschrieben haben: Logistiknetze, Produktionssteuerung im Anlagenbau, Funkerkennung und Nachverfolgung von Waren und medizinische Telematik.
Aber auch Konsumprodukte sind dabei, die übers Heimnetzwerk Home-Office und Heizung steuern. Das reicht von altersgerechten Filmen im Kinderzimmer bis zur Gebäudeüberwachung über das Smartphone.
Auf der anderen Seite beschleicht mich ein leiser Grusel, wenn ich bedenke, dass auf diese Weise im Prinzip jeder zu jeder Zeit herausfinden könnte, was ich gerade mache. Ob für mich der Gruselfaktor oder die Faszination größer ist kann ich noch nicht sagen. Auch ich lasse mich höchst freiwillig und absolut öffentlich immer weiter hineinziehen.
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