RSS für alle
Mit RSS-Feeds bleiben Sie auf dem Laufenden. Nachrichten, die Sie gerne im Auge behalten möchten, neue Beiträge auf Webseiten, die Sie interessieren, sind am Morgen, wenn Sie Ihren Computer starten, schon da.
Voraussetzung ist, dass Sie die passenden „Feeds” (= Fütterung, Versorgung) abonniert haben. In einigen Browsern wie Safari oder Firefox ist die RSS-Technik bereits integriert. Sobald Sie den Browser starten, sucht der die abonnierten Feeds ab und zeigt sie in der Lesezeichenleiste an. Eine kleine Zahl hinter dem Namen der beobachteten Seite siganalisert, dass es neue Beiträge gibt.
Was RSS-Feeds so interessant und reizvoll macht ist dieses selbständige Abholen von Informationen. Der Gegensatz dazu wäre ein abonnierter Newsletter. Sie müssen sich anmelden und Ihre Kontaktdaten hinterlassen. Ihre Mailadresse wäre damit einmal mehr im Netz verstreut.
Den Feed dagegen bestimmen Sie und Ihr Computer ganz allein. Sie abonnieren das, was Ihnen gefällt. Möchten Sie nicht mehr mitlesen, löschen Sie den Feed wieder. Fertig.
Und so funktioniert’s
Um die Information hinter einem Feed zu lesen, klicken Sie auf das Symbol im Browser. Sie sehen eine übersichtliche Liste aller Themen. Kein Layout, keine Navigation, (meist) keine Fotos und natürlich auch keine Werbung stören beim Lesen. Erst wenn Sie sich entscheiden, dass Sie einen Beitrag lesen möchten, rufen Sie die betreffende Seite im Browser auf.
Haben Sie gerade keine Zeit, vertagen Sie die Lektüre auf später. Der Hinweis in der Lesezeichenleiste bleibt brav dort sitzen, er verstopft nicht Ihren E-Mail-Eingang und gerät auch nicht in Vergessenheit, weil er auf der Eingangsliste immer weiter nach unten wandert.
Richtig neu ist RSS nicht. Zum ersten Mal eingesetzt wurde es bereits vor 10 Jahren von Netscape. RSS ermöglicht es, Inhalte einer Website – in der Regel sind das kurze Zusammenfassungen von Meldungen – über eine XML-Datei in maschinenlesbarer Form wiederzugeben.
Sie können RSS-Feeds übrigens nicht nur über Firefox oder Safari verwalten, es gibt E-Mail-Programme oder spezielle Feedreader, die RSS-Feeds lesen können. Ein Browser ist sicherlich das einfachste Werkzeug, zumal der Weg zur betreffenden Website damit am kürzesten ist. Aber wenn Sie sehr viele Feeds verwalten möchten, ist ein Feed-Reader wahrscheinlich die bessere Wahl.









