21. Juli 2010
17. Juli 2010
St(e)ilvorlage für einen iPhone-Killer

In seinem Blog design fabulous stellt der 18jährige Designstudent Andrew Kim seine Produktdesign-Ideen vor.
Sein neuester Vorschlag hat mich so begeistert, dass ich ihn hier vorstellen möchte: Eine Studie zu einem HTC-Smartphone, das dem iPhone mehr als nur das Wasser reichen könnte. Ein geniales Designkonzept und viele, wirklich neue Ideen.
Wie unser kleiner interner Vergleichtest zwischen iPhone und HTC Desire ergeben hat, steht HTC in der Technik Apple in nichts nach, im Gegenteil. Aber die Entwickler von HTC vernachlässigen Produktdesign und Nutzeroberfläche sträflich. So muss das HTC Desire seine Stärken im Verborgenen pflegen, was dem Verkaufserfolg sicher nicht zu Gute kommt.
Ich frage mich, warum HTC nicht einen seiner eiligen Produktzyklen auslässt und statt dessen in Design und Nutzerführung investiert. HTC hätte das Zeug dazu, Apple ernsthaft das Fürchten zu lehren.
Es ist an der Zeit für die nächste Innovation am Smartphone-Markt. Das iPhone 4 hat eine bequeme Lücke gelassen, die Gelegenheit wäre günstig.
12. Juli 2010
Warum Designer und Kunden sich nicht verstehen
In meinen RSS-Feeds habe ich vor ein paar Tagen ein (absolut sehenswertes) Video des unvergleichlichen Paul Boag mit dem schönen Titel »Your Design Sucks« entdeckt. Paul Boag illustriert darin die Verständigungsprobleme, mit denen Designer und ihre Kunden zuweilen zu kämpfen haben.
Jeder, der etwas mit Design und Designern zu tun hat, weiß, wovon Paul Boag spricht. Auch ich kenne die Fallstricke der Kommunikation zwischen Gestalter und Kunde nur zu gut.
Kunden haben oft keine rechte Idee, was sie in der Zusammenarbeit mit einem Designer erwartet. Es fällt ihnen schwer, sich in die ungewohnte Materie einzudenken. Und als Designer kann man sich häufig kein klares Bild darüber machen, was der Kunde sich wirklich wünscht.
Wenn am Ende die Kunden auf die Designer und die Designer auf die Kunden schimpfen, dann ist einiges schief gelaufen.










