2. April 2010

Apps fürs iPhone: Meine Favoriten

Das Web erklärt — von Kirsten Schelper | Artikel drucken

iPhoneDie Apps auf meinem iPhone füllen inzwischen fast fünf »Seiten«. Nicht alle Programme werden den Langzeittest überleben, aber acht davon nutze ich inzwischen regelmäßig und möchte sie nicht mehr missen.

  • Mit dem ProgrammFree RSS Reader blättere ich jeden Tag durch die »RSS-Feeds, die ich abonniert habe. Inzwischen mache ich das ausschließlich am iPhone. Der Free RSS Reader ist kostenlos und dadurch etwas reduzierter gestaltet als ein Programm, das etwas kostet. Aber mir kommt die Einfachheit entgegen, ich vermisse nichts. Stabil laufen tut es auch.

  • Wenn ich beim Durchforsten der Feeds auf einen interessanten Artikel stoße, dann kommt mein zweites Lieblingstool ins Spiel: ReadItLater.
    Direkt aus Safari Mobile heraus speichere ich die Seite, die mich interessiert, in einer Leseliste ab. Diese Liste, die auf dem Webserver von readitlaterlist.com wohnt, kann ich mir später auf meinem »großen« Rechner aufrufen. So kann ich den Artikel lesen, wenn ich Zeit dafür habe und nicht mehr auf das Mini-Display gucken muss.
  • Zum täglichen Ritual gehört auch ein Blick in die New York Times. Der Blick aus der Distanz auf das Geschehen in Europa zusammen mit der US-Innensicht finde ich höchst spannend. Mit der NewYorkTimes-App fürs iPhone ist das Zeitunglesen eine ziemlich komfortable Sache.
  • Seit einiger Zeit nutze ich den Microblogging-Dienst »Twitter.
    Eine Weile hatte ich auf dem iPhone Tweetie installiert. Mir gefällt die klare Oberfläche und die unkomplizierte Bedienbarkeit. Nach einiger Zeit habe ich aber eine Funktion sehr vermisst: Mit Tweetie kann man keine zeitversetzten Tweets senden.
    Oft fallen mir gleich mehrere Themen ein, zu denen ich etwas twittern möchte. Allerdings wäre es schade, die ganze Munition des Tages in wenigen Sekunden zu verschiessen.
    Deshalb bin ich zu HootSuite gewechselt. Hier klappt das zeitversetzte Senden schnell und problemlos. Auf meinem Desktop-Rechner nutze ich inzwischen das Gegenstück im Web: hootsuite.com

Apps für andere Lebenslagen

  • Und wie wird das Wetter heute? Die Vorhersagen, die dem Wetter in Münchner Westen noch am nächsten kommen, liefert Wetter.info. Zwar scheint die Wetterstation nicht direkt in der Nähe zu liegen und die Prognosen liegen manchmal ein wenig daneben, aber bei anderen Programmen aus dem App-Store war die Fehlerquote noch höher.
  • Und weil das Wetter ein so dankbares Thema ist: Das Regenradar von Wetter-Online ist das zuverlässigste seiner Art. So erfahre ich ziemlich genau, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, innerhalb der nächsten ein, zwei Stunden nass zu werden.
  • Eine ganze Weile habe ich nach einem Programm gesucht, mit dem ich meine Radlrunden dokumentieren kann. Fitness-Apps gibt es im App-Store wie Sand am Meer. Aber ich wollte eine, die nicht überladen, hübsch anzusehen und gut bedienbar ist. Mit Cychosis (ich habe keine Idee, was der Name bedeutet) habe ich gefunden, was ich suchte.
    Gimmicks wie GPS-Tracking (der GPS-Empfang des iPhone ist einfach zu schwach), Anleitungen zum Krafttraining und Ernährungstipps fehlen. Aber ich kann meine Runden und Touren sehr detailliert dokumentieren.
  • Als nicht sehr spieleaffiner Mensch kann ich wenig zum Thema Spiele berichten. Mir fehlt einfach die Geduld zum Daddeln.
    Aber Spore Origins hat mich in seinen Bann gezogen. Indem man das iPhone bewegt, navigiert man ein kleines, primitives Tierchen durch die Ursuppe. Es wird verfolgt von allerlei unfreundlichen Fressfeinden, aber es entwickelt sich von Level zu Level weiter: Es wächst heran, wird wehrhafter und entwickelt Sinnesorgane. Im Moment schwimmt mein Tierchen noch ein wenig hilflos herum, aber ich habe die Hoffnung, dass wir es vielleicht eines Tages schaffen, den Urozean zu verlassen und die Evolution zum Landbewohner zu vollziehen.

Einen Kommentar abgeben

Viel Gelesen

Sommerlektüre 2009

Aus Gehört & gelesen | von Kirsten Schelper

Was macht ein Buch zur perfekten Sommerlektüre? Es bietet spannende Unterhaltung und ist so mitreißend geschrieben, dass man es nicht mehr aus der Hand legen mag. Solche Bücher sind gar nicht leicht zu finden. Flotte Erfolgsromane langweilen oft schon nach den ersten Seiten und Mainstream-Krimis wetteifern mit immer blutrünstigeren Effekten und immer weniger Inhalt um die höchsten [...] » weiterlesen

Fotos Auf Flickr

BecherWaffel mit Kirschen und SahneFrische WaffelnKettenkarussellSpongebobRiesenradAlles für die KücheRaritätengasse

augenschoner guckt in twitter

TAXIFISCHTAXIFISCH: Freu mich schon auf das TYPO3Camp München dieses Wochenende! Kann heute leider nicht zur Warmup-Party kommen. #t3cm10 #typo3
6 hours ago
TAXIFISCHTAXIFISCH: Another birthday today... Taking my son to the BMW-museum for his birthday today. Not really BMW-fan myself, though. ;-)
1 day ago
TAXIFISCHTAXIFISCH: Happy birthday @rupanho! Have a wonderful day and loads of inspiring ideas for the upcoming year!
1 day ago
TAXIFISCHTAXIFISCH: Last week of summer vacations for Bavarian kids. Taking the time to relax and set my goals for next few months. Very inspiring!
3 days ago
schelperdesignschelperdesign: RT @MarkFiore: God-O-Matic, for all you sinners and lefties! http://tinyurl.com/2wq9b9t #fb #toon #glennbeck
1 week ago

Wer bloggt hier?

Elisabeth Hölzl

hatte die Idee zu diesem Blog. Sie ist die Fachfrau für nutzerfreundliche und verständliche Technik. Nach einem Studium der Physikalischen Ingenieurwissenschaft führte sie der Weg schließlich in die Kommunikations-Branche und zu TYPO3. Elisabeth Hölzl ist Certified TYPO3 Integrator.
Hier im Blog erklärt Sie Ihnen, wie Technik funktioniert – und nicht warum. Und was ein Taxifisch ist, erfahren Sie hier: www.taxifisch.de

Kirsten Schelper

ist studierte Kommunikationsdesignerin und Fachfrau fürs Design. Stets interessiert an neuen Entwicklungen nehmen Webanwendungen einen immer größeren Raum in ihrer Arbeit ein. So war sie schnell von der Blog-Idee begeistert und ist verantwortlich für die grafische Umsetzung. www.schelperdesign.net

Katja Schwarz

ist Spezialistin für klares, elegantes Webdesign und für den klugen Code dahinter. Ihr Fachgebiet sind anspruchsvolle Websites für Unternehmen und Freiberufler. Ihre Arbeiten sind grafisch stets auf das Wesentliche reduziert, kommunikativ und ausdrucksvoll. Was man mit modernem Webdesign so alles machen kann, sehen Sie hier: Ein Code, viele Designs. www.schwarz-arbeit.com